Veränderungen

Veränderungen gleichen einer Geburt. 
Sie kündigen sich in Wellen an wie Wehen. 
Sie bringen Schmerzen, Ängste und Trauer mit sich. 

Schmerzen durch das Aufbrechen alter Strukturen. 
Ängste, weil man nicht weiß, wie sich das Neue anfühlen wird. 
Trauer, weil etwas Altbekanntes unwiederbringlich verloren ist. 

Ist das Neue erst geboren und wird vertraute Lebensphase, 
heilt die schmerzende Wunde, 
verlieren sich Angst und Kummer. 



Diesen Text habe ich in einem Notizbuch entdeckt.
Ich hatte ihn 2011 geschrieben und finde, er passt ganz wundervoll in unsere momentane Lebenssituation. 

Haltet durch – Es kann nicht ewig dauern.

💋Küssen ausdrücklich erlaubt!💋

💋Am heutigen Welttag des Kusses darf natürlich CARDINGTON MANOR nicht fehlen.
Hier eine Szene aus Schatten der Vergangenheit.
Viel Vergnügen!💋

»Dein Mann weiß gar nicht, was für ein Juwel er an dir hat.«
Er näherte sich ihren halb geöffneten Lippen und gab er ihr einen flüchtigen Kuss.
»Was erlauben Sie sich?«, fragte Samantha, ohne jedoch auf Abstand zu gehen. Sie sah ihn nur überrascht an.
Statt einer Antwort küsste Timothy sie erneut auf die gleiche sanfte Weise. Und dann noch einmal. Und wieder blickte sie ihn nur an. Der Champagner war sein Komplize.
»Du bist gar nicht schwanger, nicht wahr? Und schon gar nicht von ihm.« Er schob eine Hand unter ihre Taille und zog ihren Körper dicht an sich heran.
Die Art, wie er sie so selbstverständlich packte und festhielt, fühlte sich gut an, so männlich und fordernd. Sie spürte seinen Atem auf ihren Lippen. Sein Geruch, vermischt mit seinem Aftershave, berauschte sie noch mehr, als es der Alkohol allein schon vermocht hatte.
Plötzlich berührte er mit einer sanften Bewegung seiner Zunge ihren Mund, worauf dieser sich wie von selbst öffnete, begleitet von einem leisen Seufzen.
Ein wohliger Schauer durchzog ihren Körper.
Timothy Browning legte nun seine Lippen vollständig auf ihren Mund und drang behutsam in sie ein. Zunächst zart, als wäre es nur ein unschuldiges Spiel aus einer Champagnerlaune heraus. So unbekümmert, wie Kinder miteinander spielen.
Samantha ließ sich entzückt darauf ein und erwiderte den Kuss auf die gleiche Weise. Timothys Zärtlichkeit fühlte sich an wie reinster, honigsüßer Trost für ihr verletztes Herz. Als würde in ihrem Leben nun alles wieder gut werden.
Im Laufe der wachsenden Vertrautheit wurde seine Zunge immer fester und fordernder und das Spiel verlor allmählich seine Unschuld.
Samantha begriff trotz des Alkohols in ihrem Blut, dass dieser Mann sie gerade nahm. Mit aller Leidenschaft.

Gruß aus dem Kokon

Wie geht es Ihnen?
Wahrscheinlich versuchen auch Sie, das Beste aus der aufgezwungenen Einkehr zu machen. Obwohl ich zugeben muss, dass mein Leben sich nicht so drastisch verändert hat wie manches andere – vielleicht auch das Ihre?
Als Schriftstellerin kenne ich ohnehin nur die Situation Homeoffice: Ich schreibe zu Hause und bin es gewöhnt, mit den Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, per E-Mail oder per Telefon Kontakt aufzunehmen. Das könnte ich auch von jedem Ort der Welt aus tun, wo ich Internetzugang habe.
Mein Mann und ich, wir leben auch ohne Corona relativ zurückgezogen, mitten im Grünen und abseits jeglichen Trubels. Wir mögen es so. Er liest, ich schreibe, wir lesen uns vor. Mit unseren Hunden unternehmen wir jeden Tag lange Spaziergänge durch Wald und Flur. Oder wir arbeiten gemeinsam im Garten.

Was mir fehlt, ist die körperliche Nähe zu meinen Kindern und Enkeln, zum Essen auszugehen und spontane Treffen mit Freunden in Biergärten oder sich gegenseitig einzuladen und zu bekochen.

Inzwischen habe ich von Menschen gehört, die abseits ihres umtriebigen Lebens eine neue Häuslichkeit liebengelernt haben und plötzlich kochen und backen.
Dass die Corona-Krise in den Menschen neue Vorlieben hervorbringt, ist doch durchaus positiv zu bewerten. Es beruhigt, dass die folgende Weisheit auch in diesen Tagen gilt:
In allem Schlechten ist immer auch etwas Gutes enthalten, auch wenn es sich nicht gleich auf den ersten Blick zeigt.
Warten wir es also ab – es bleibt uns ohnehin nichts Anderes übrig – und sind gespannt, welche Talente uns in den nächsten Wochen noch blühen werden.

Und passen Sie bitte auf sich auf!

Er ist da …

… der zweite und letzte Sammelband meiner CARDINGTON-MANOR-Reihe! Und natürlich bedeutet das für meine Leser wie schon beim Sammelband 1 – 3 : großes Lesevergnügen zum kleinen Preis.
Der Sammelband 4 – 6 ist nur als E-Book erhältlich – ausschließlich bei Amazon und dort für Kindle-Unlimited-Leser kostenlos.
Er enthält die folgenden Romane in ungekürzter Form:
Band 4: „CARDINGTON MANOR: Sommerstürme
Band 5: „CARDINGTON MANOR: Brennende Herzen
Band 6: „CARDINGTON MANOR: Die Chance“ (Finale)


Mein Arbeitsplatz

Foto: Sybille Kolar privat

Das ist er, der Ort, an dem meine Geschichten entstehen.
Also, wenn nicht gerade Terrassenwetter herrscht und ich am Gartentisch arbeite. 
Oder wenn kein Hochsommer ist und ich lieber im Liegestuhl an einem schattigen Plätzchen schreibe. 
Oder wenn ich es mir nicht in der kalten Jahreszeit beim ersten Kaffee am Küchentisch gemütlich mache.
Das ist eine der Seiten, die ich an meinem Beruf besonders liebe:
Ich kann an jedem Ort der Welt kreativ sein.
Beim Schreiben stapeln sich stets Notizbücher neben mir auf dem Tisch. Ich besitze sie in sämtlichen Größen – jeweils passend zur Größe der Handtasche – und gehe selten ohne eines aus dem Haus.
Denn die Erfahrung hat gezeigt, wenn ich unterwegs eine Idee habe – inspiriert durch was auch immer – und ich sie nicht sofort festhalte, bleibt sie lange Zeit verschwunden. Manchmal für immer.
Und dann liebe ich noch hübsche Kleinigkeiten, wie zum Beispiel eine Muschel, die ich vor Jahren am Meer gefunden habe, und die für mich aussieht, als wäre sie ein Kleinod aus dem Jugendstil.

Foto: Sybille Kolar privat

Jemand hat mir geschrieben, mein Arbeitsplatz sähe aus wie ein Chefplatz.
Ja, ganz recht. Das ist er auch, denn ich bin inzwischen der Chef meines Lebens. Und ich liebe es und wie es sich entwickelt hat. Es wurde mir weiß Gott nicht geschenkt und ich wertschätze es jeden Tag aufs Neue.